Die Burgen sind in den Raritätenshop gesprungen…

HEIMLICH, STILL UND LEISE … sind  während unserer Sommerpause die Burgen  in den Raritätenshop
gesprungen. Vermutlich war es ihnen in unserem Tresor einfach zu langweilig und sie wollten endlich
als richtig „rare“ Raritäten,  denn nur noch wenige Stücke sind am Lager, aus der Versenkung auftauchen…

Die leicht kapriziösen Damen der Kollektion Burgen, fühlen sich viel zu schön und aussagekräftig
um Ihr Dasein in dunklen Laden zu fristen und sie wollen wieder ihrer eigentlichen Aufgabe,
zu strahlen, zu glänzen und zu beschützen nachkommen…

Ob mit dem heilsamen Bergkristall, dem (be)trunken schönen Amethyst oder mit
dem fröhlich stimmenden Lemoncitrin, wer  eines dieser wundervollen Kraftschmuckstücke haben  möchte,
der darf jetzt nicht mehr lange warten,denn bald sind  diese Schönheiten unwiederbringlich….

Drachenfels -Geschichte.

LEMONCITRIN- DER FRISCHE MIT DEM GUTE LAUNE KICK

Wer liebt es nicht, das grüne Gelb des Lemoncitrins. Citrin in seiner natürlichen Farbgebung ist meist blassgelb bis hellgelb. Exemplare mit intensiver Farbgebung entstehen durch das Brennen von hellem Amethyst oder Rauchquarz. Lemoncitrin jedoch ist ein gute Laune Stein schlechthin. Er erinnert uns an das frische Grün des Frühlings. Gebrannten Quarz gibt es in beachtlichen Größen, so bekommt die Farbe des Lemoncitrins eine intensive Leuchtkraft. Durch das kräftige grüngelb ist er auch nicht zu verwechseln mit dem natürlich gelben Citrin. Da die frische Farbe durch brennen und bestrahlen von Quarz entsteht, findet der Lemoncitrin jedoch als Heilstein keine Verwendung. Aber ganz sicher hebt ein Schmuckstück mit solch einer „Hasch mich, ich bin der Frühling!“ Steinfarbe jedes Mal die Stimmung, wenn man ihn sich nur ansieht.

AMETHYST – TRUNKEN VOR SCHÖNHEIT

Die Farbe Purpur bzw. Violett wurde bereits von Pharaonen, Königinnen und Königen als Symbol für Herrschaft geschätzt, lange bevor römische Kaiser sich in die purpurne „toga picta“ kleideten. Amethyste kommen in verschiedenen Mengen auf allen Kontinenten vor und weisen je nach Fundort eine unterschiedliche Farbintensität auf. Von einem satten, tiefvioletten Purpur, über pastellfarbenen Lila-Tönungen, bis hin zum Blassrosa, auch „Rose de France“ genannt. Eigentlich sollte der „Klunkerling“ ja vor Trunkenheit bewahren, es werden ihm jedoch auch zahlreiche, übernatürlich heilsame Kräfte nachgesagt – kaum ein Übel, ob Schmerzen, Verspannungen, Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit kann dieser Edelstein angeblich nicht heilen. Gut, wenn man zum Entspannen immer ein Schmuckstück mit Amethyst im Haus hat, um es auf die betroffenen Stellen zu legen.

BERGKRISTALL – KRYSTALLOS… DER EISIGE SITZ DER GÖTTER

Schon 9600 Jahre vor Chr. kannte man den wasserklaren, durch hydrothermale Bildung aus reiner Kieselsäure-Lösung entstehenden Bergkristall. Von den alten Griechen als Krystallos – „das ewige Eis“ bezeichnet brachten ihn die Römer als „versteinertes Eis“ aus den Alpen mit. Für sie war der Bergkristall der Sitz der Götter, der Weisheit, Mut und Treue verleihen sollte. Die Indianer wiederum legten ihren Neugeborenen einen Bergkristall zum Schutze gegen alles Böse in die Wiege; die Buddhisten hingegen erhoffen sich von ihm die vollkommene Erleuchtung. Seit dem 13. Jahrhundert wurden aus Bergkristall halbkugelförmige Lesesteine als Lesehilfe für Kurzsichtige angefertigt; mit der Kristallkugel versuchen die Hellsichtigen fortan bis in die ferne Zukunft zu schauen. Eine große Bandbreite an Heilwirkungen wird dem „Ewiggefrorenem“ nachgesagt – ob Verdauung, Rückenleiden, Kopfschmerzen, Herz und Kreislauf – Hildegard von Bingen setze ihn bei Schilddrüsen Erkrankungen und Augenleiden ein. Das Trinken aus Kristallschalen und lutschen am Quarzstein hilft bei Durst und Zahnweh. Aufgrund seiner Reinheit vermittelt der Bergkristall eine glasklare Wahrnehmung und Einsicht in das eigene Sein. In Jahrmillionen entstanden, kann er Urerinnerungen in uns wecken und tiefe Erkenntnisse unserer inneren Wahrheit freisetzen. Am besten wir fassen das „steinerne Eis“ in Silber und tragen es immer ganz nah bei uns. Aber Achtung: wird es ihm zu heiß, kann er zerspringen.