DIE BUNTEN STEINE VOM ACHATES FLUSS

Theoprast, ein Schüler des schlauen Aristoteles gab dem so vielfältig gefärbten Stein den Namen Achat, nach dem Fundort am Fluss Achates auf Sizilien. Und das war vor über 2000 Jahren. Seitdem sind viele weitere Fundorte bekannt, und noch viel mehr unterschiedliche Farben und Erscheinungsformen um nur ein paar Beispiele zu nennen: Augen-, Moos-, Baum-, Feuer- oder Wolkenachat.

Der phantasievolle Stein entsteht bei Temperaturen von ca. 200° bis 100° unter hydrothermalen Bedingungen. Er findet sich unter anderem in Hohlräumen welche sich mit magmatischer Kieselsäure füllen. Beim Austrocknen derjenigen lagert sich Quarzschicht für Quarzschicht ab, was zu unfassbar schönen und vielfältigen Mustern und Farben führt, da die Ablagerungen abwechselnd aus Jaspis, Calcedon, Kristallquarz oder sogar Opal besteht. Dabei entsteht die ganze Farbenpracht von rot über braun bis orange und gelb, zu weiß, grau, blau und schwarz. Achate finden sich als kugelige oder mandelförmige Einlagerungen von Milimetergröße bis zu mehreren Metern Umfang. Öffnet man so eine Mandel (Druse) kann es sein, dass sich im inneren Hohlraum ein Bergkristall. Amethyst oder Rauchquarz gebildet hat.

Bei den alten Griechen und auch in Rom verstand man sich schon auf die Kunst der Steinfärbung und so entstanden zusätzlich durch das Einbringen von Eisen (grün), Eisenchlorid (gelb) oder Eisenoxid (rot) und Kohlenstoff (schwarz) kräftige Farbvariationen. Vor allen Dingen aber beherrschten sie in der Welt der Antike die Kunst der Verarbeitung der mehrschichtigen Steine zu edlen Ziergegenständen wie Gefäße, Siegel und vor allem Gemmen. Die wohl bekannteste aus dieser Zeit ist die „Gemma Augustea“ aus der römischen Antike. Doch auch auf dem asiatischen Kontinent sind grauweiße Achate seit der Antike bekannt.

ALLES IST EINS sagten wir uns bei dieser Kollektion mit extra für Drachenfels-Design angefertigten Gemmen. Ob Griechen, Römer oder Buddha, aus einem Achat wird eine Achatgemme. Und ein Buddha ist wie eine Rose. Ob aus Idar Oberstein, Asien oder Rio Grande.

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SCHMUCKGEMMEN werden aus dem Bänderachat, auch Lagensteine genannt, fein herausgeschliffen. Idar-Oberstein ist dafür weltweit bekannt. 1548 wird erstmals eine „Achatschleife“ am Idarbach urkundlich erwähnt. Auch befanden sich dort Steinvorkommen. An durch Wasserkraft angetriebenen Sandsteinen wurden die Achate, bäuchlings liegend geschliffen. Heute, etwas bequemer, aber immer noch sehr anstrengend, durch hohe Konzentration und Präzision, wird das helle Band des Steines Schicht für Schicht an einer Drehbank abgeschliffen und anschließend mit Holz oder Leder poliert…

Ganz philosophisch betrachtet mit Rosen-, Buddha- oder Totenkopfgemme und in Silber, Silber-Vintage oder rotgoldplattiert gefasst, ist am Ende unserer Tage ALLES EINS. Ob jung ob alt ob erfolgreich oder arm, ob Buddhist, Christ oder Atheist, das Leben ist ein Kommen und Gehen.

Und so steht der Achat als Heilstein für die inneren Balance und Stabilität und ist in der Lage negative Energien fernzuhalten und zu wandeln und ein Bewußtsein zu entwickeln hin zum Kollektiv. Eben, alles ist eins! Seine verschiedenen Schichten sind in der Lage versteckte Ideen an die Oberfläche zu bringen. Er wirkt langsam, aber dafür sehr stark. Am besten gaaanz  laaange hinschauen:

Da kann es dann passieren dass man vielleicht sogar körperlich richtig Hunger bekommt, da der spezielle Bandachat anscheinend die Verdauung fördert und die Bauchspeicheldrüse unterstützt. Also am besten man verabredet sich schick zu einem Dinner, zieht das schönste Kleid an, wählt seine Lieblingsgemme aus und geht fürstlich Speisen.
Die gute Hildegard jedoch empfiehlt bei Milz und Magenschmerzen, besser Fleisch vom Lamm oder der Ziege kochen, den Achat in Wein legen und anschließend das Fleisch in den Wein tauchen und essen.
Also, um nicht die schönen Rosenanhänger in Rotwein tauchen zu müssen haben wir extra eine Granattropfpampel an die Fassung gebaut.