EDELSTEINMEDIZIN DES MITTELALTERS- DER PERIDOT

PERIDONA, der ausgeglichen grüne, auch OLIVIN genannte PERIDOT.
Die Herkunft der Namen blieben im Dunkel, das schöne Froschgrün jedoch bekommt das Magnesium-Eisen-Silikat vom auch enthaltenen Nickel. Durch Vulkanausbrüche werden immer wieder sogenannte „Olivin-Bomben“, eingeschlossen in Lavagestein, herausgeschleudert und sind heute weltweit zu finden. In Russland gibt es geschliffene Peridotsteine die von einem 1749 in Ostsibirien niedergegangenen Meteorit stammen. Peridot wird nur der „schleifwürdige“, reine Olivin genannt. Bereits vor 3500 Jahren war der Peridot sehr begehrt, seine bedeutendste historische Lagerstätte, die Vulkaninsel Zerbirget im roten Meer wurde schon damals ausgebeutet und erst um 1900 wiederentdeckt. Bei den Griechen und Römern als wertvoller Schutz- und Heilstein heißbegehrt wurde er von Kreuzfahrern über ganz Europa verteilt. Von historischer Bedeutung für die Edelsteinmedizin des Mittelalters sind jedoch Funde aus der Eifel. Im finsteren Zeitalter wurde er gerne in sakralem Schmuck und Zierat verarbeitet.

Im Barock galt er als DER STEIN der Liebenden. Bei uns  beschützt der Peridot gerade ein Fröschlein in unseren KLEINEN UNFREIHEITEN

freiheit

Schon Moses wollte sich mit ihm vor Unglück und Feinden schützen und deshalb ist er für die Kirche einer der Grundsteine. Bekanntlich ist ja Grün die Hoffnung und so sollte er bei Herzschmerz und Melancholie helfen. Und da Liebe bekanntlich durch den Magen geht ist er DER Helfer bei Verdauungsproblemen jedweder Art. Der Nickelgehalt regt Leber und Gallensäfte an und sorgt so für die Entgiftung. Vorausgesetzt natürlich, man legt sich sein schönes Schmuckstück mit Peridona auf die Leber. In Kombination mit unserem FROSCHKÖNIG kann das nur heilend sein.

peridotfrosch

Hildegard von Bingen spricht von „der Reinigung des Herzens“ da er Selbstvorwürfe und Schuldgefühle auflöst. Diese sollten somit nieeee aufkommen wenn man sich so ein Fröschlein mit dem grünen Steinchen gönnt.

Aber Achtung, es ist ein starker grüner Stein mit einer Achillesferse:
Ein Temperaturschock kann ihn beschädigen.

 

 


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