PERLEN der Südsee oder Fluch der Karibik

In einer der polynesischen Schöpfungsgeschichten überbringt Tane,
der Schöpfer der Welt und Gott der Harmonie und der Schönheit,
DAS LICHT eingefangen in Perlen IN DIE WELT.

Die Perlen inspirieren ihn mit ihrer Form und ihrem Glanz zur Erschaffung der Sterne.
Nachdem er mit den Sternen den Himmel erleuchtet hat, übergibt Tane die Perlen an
Rua Hatu, den Gott des Ozeans, damit er mit ihnen sein Reich beleuchten kann.
Bei Drachenfels-Design heißt der Gott der Ozeane Neptun, NEPTUN’S GARDEN

Da lebt sie nun, die Pinctada margaritifera…
Sie gehört zu den Riesen Muscheln der heißen Meere.

Eine polynesische Auster kann als gesundes und starkes Exemplar 30 Jahre alt werden, und dabei die respektable Größe von 30 cm Durchmesser und ein Gewicht bis zu 5 kg erreichen.
Die Tahitiperlen zeigen eine reiche Palette phantastischer Farben wie silbergrau, grüngrau, blaugrün, gelbgrün, bronzefarben und aubergine. Wirklich schwarze Perlen sind extrem selten. Die innere Perlmutt-Schale der schwarzlippigen Auster ist wunderschön.
Tatsächlich wurde sie wegen ihrer schönen Schale fast ausgerottet.
Die Austern zur Zucht gewinnt man in Französisch Polynesien, indem man in der Zeit, in der die Muscheln laichen, im Wasser an geeigneten Stellen Kollektoren installiert, an denen die winzigen Larven sich festsetzen. 6 – 9 Monate später haben sich bis zu 5 cm große Muscheln entwickelt. Nach etwa 3 Jahren, wenn die Muscheln 9 10 cm groß sind wereden die Austern „bekernt“. Die Beschaffenheit des Kerns spielt für die Perlenqualität eine große Rolle. Er muss rund und ganz glatt sein. Der Durchmesser beträgt in der Regel zwischen 6 und 10 mm.
In 16 bis 24 Monaten wird von der Muschel eine Perlmuttschicht von 0,8 – 2,0 mm gebildet. Wenn alles gut verläuft, kann eine Perle von einem Durchmesser von 10 – 14 mm entstehen.
In der Regel verarbeiten wir schön gewachsene Perlen mit einem Durchmesser von 9 mm.
In dieser Größe bilden sie eine perfekte Einheit mit unserem „sakralen Schmuckbaustil“
… wie zum Beispiel bei der BASILICA DI GOTICA

Die erste Zuchtperle wurde am 11.Juli 1893 in der Bucht von Ago, Japan, geerntet.
Die Oberfläche der Perlen ist weich und sehr empfindlich.
Durch die Berührung mit Edelsteinen und Metallen können Sie leicht verkratzen.
Auch fühlen sie ich in Lederbeuteln nicht wohl, die Gerbsäure kann dem Lüster schaden.
Vor Kosmetika, die Fett, Säuren oder Bleichmittel enthalten sollte man sie schützen.
Reiben Sie daher nach dem Tragen die Rückstände von Kosmetika oder Schweiß
mit einem weichen, trockenen, nicht kratzenden Tuch ohne jede Zusätze ab.
Da die Perlsubstanz etwas Wasser enthält werden Perlen deshalb vielleicht
auch ganz poetisch „Engelstränen“ genannt. Bei uns heißt daher eine Serie
mit den schönen anthrazitfarbenen Perltropfen…
ANGEL by HEART

… und wenn Sie  Verlust und Schmerz zu verarbeiten haben oder ungelöste Konflikte mit sich herumschleppen, tragen Sie besser eine Kette aus perlmutten Engelstränen um den Hals.
Sie wollen bei der Trauerarbeit unterstützend zur Seite sein. Sagt man.