Dragonskin – Keine Harmlose Versuchung

Ringturm Dragonskin

Ringturm Dragonskin

Zum Kuscheln ist sie wahrlich nicht gedacht, die Drachenhaut, die sich mal schillernd in allen Regenbogenfarben, mal düster, dem Erdreich verbunden nur Auserwählten zeigt. Als nahezu undurchdringlicher Schutzschild dient sie dem geheimnisvollen mythischen Tier, das sich ansonsten kaum bezwingbar mit Feuerspeien und ausschlagendem Dornenschwanz zur Wehr setzt. Und geht dennoch ein Held siegreich aus dem Zweikampf mit dem Ungetüm hervor, so sollte dieser sich tunlichst ein Stück des Schuppenpanzers abschneiden, um auch künftigen Gefahren trotzen zu können. Alchemistische Lehren empfehlen gar den Verzehr von Drachenhaut, da dies verjüngend wirken solle. Und kleidet man sich ganz in das eher rare Schuppenkleid, ist es für den Träger nur noch ein Geringes, das Tor zur Anderswelt zu durchschreiten, um dort aller weltlichen und spirituellen Schätze gewahr zu werden.

Großer Dragonskinring mit 16ct Amethyst und Rauchquarzpavée

Großer Dragonskinring mit 16ct Amethyst und Rauchquarzpavée

Solcherlei mythischer Glaube findet sich in fast allen Kulturen. In der geflügelten Schlange verbinden sich die erdgebundenen mit den himmlischen Kräften und die Haut, die dieses energetische Wesen umgibt, kann gar nicht anders, als von physischer Stärke wie von magischen Fähigkeiten gleichermaßen zu strotzen. Die regelmäßige Häutung, die bei Schlangen zu beobachten ist, stand in der griechischen Antike für Wiedergeburt, ewige Jugend und Unsterblichkeit. Und zählen wir heute mit allerlei Peelinganwendungen nicht weiterhin auf die Wirkkraft solch ungeahnter Wandlungsfähigkeit und Verjüngung?